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20.07.2004 |
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![]() ![]() (Abb. Content) |
Werbung vs Vontent Die 50% Lösung Die New York Times hatte es schon länger angekündigt. Nun hat sich auch Spiegel Online dazu durchgerungen. Nachdem der Spiegel schon letztes Jahr eine Verbreiterung der rechten Contentnavigation vollzogen hat, folgt nun der radikale Weg: Die Hauptnavigation verschwindet komplett in ein Aufklappmenü im Seitenkopf, Inhalt (Artikel) und Werbung oder Contentwerbung teilen sich den Rest der Seite (Abb. Content). Durch die hohen Zuwachsraten der Nutzerzahlen vieler grosser News-Sites im letzten Jahr scheint man angespornt neue Werbeformate auszuprobieren. Im Vergleich zu anderen Medien (Zeitschrift, Fernsehen) war Banner-Werbung im Internet im Verhältnis zur Gesamtseite bisher recht klein. Bei den bisherigen Medien hat mittlerweile jeder Konsument das Umblättern oder Umschalten beim Anblick von Werbung verinnerlicht. Beim Lesen eines Artikels im Internet hingegen wird man die neuen Werbeformate kaum ausblenden können. Dennoch stellt diese grosszügige Werbevariante durchaus eine Alternative zu nervigen PopUps, Einschub- oder Zwischenblendungen (> Interstitials) dar. Wird der Artikel bald zur Nebensache? Betrachtet man das untere Beispiel der New York Times fällt auf, dass sobald auch noch die Contentnavigation im Artikel platziert wird, die Inhalte im sichtbaren Bereich fast auf Artikelanrissgrösse zusammenschmelzen. Auch hier ist die Hauptnavigation im Kopf der Seite verschwunden. Allerdings nyt-gerecht als klassische Aufklappliste. Diese lädt gegenüber dem DHTML-Menü von Spiegel Online deutlich schneller und ist benutzerfreundlich schnell als Navigation erkennbar. Die neue 50% Lösung bietet aber auch Positives: Falls keine Werbung geschaltet ist wird der eigenen Contentwerbung ein maximaler Platz zur Verfügung gestellt. Dies ist im Hinblick darauf, dass sich die Mehrzahl der User durch Contentteaser leiten lässt der richtige Weg.
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